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  • Walter Kreisl

Vorstellungen

Immer wieder nehmen Verwitwete Kontakt mit mir auf, um sich über den Ablauf unserer Ortstreffen zu informieren. Sie möchten gerne mal dazukommen, können sich aber dann doch nicht entscheiden und bleiben fern - jeder von uns kann sich so eine Situation vorstellen.

Wenn wir solche oder so ähnliche Entscheidungen treffen, dann aktivieren wir dabei Erfahrungen aus der Vergangenheit, die als Vorstellungen bereits in unsrem Kopf existieren. Eine Vorstellung das bedeutet: Wir stellen einen Gedanken vor die Wirklichkeit (ohne nun an dieser Stelle philosophisch zu klären was die „Wirklichkeit“ ist).

Weit über 95 % unserer Gedanken sind Vorstellungen, die in uns Gefühle auslösen. Dabei ist die Qualität eines Gefühls verbunden mit dem Geben von Sinn und Bedeutung. Denn keines unserer Sinnesorgane ist in der Lage ein Gefühl wahrzunehmen - man kann Gefühle weder sehen, noch hören oder riechen.

So finden Entscheidungen immer im Bereich zwischen Gefühl und Vorstellung statt und nicht durch die sensitive Wirklichkeit. Wenn sich also jemand dazu entscheidet zum ersten Mal zu einem unserer Treffen zu kommen, bleibt somit automatisch immer etwas ungewisses, ein unangenehmes Gefühl, ein Stück Angst übrig…was kommt da wohl auf mich zu? Für viele ist dieses ein unüberwindbares Problem.

Um aus diesem Dilemma der mangelnden Sinnlichkeit herauszukommen gibt es deshalb für frisch Verwitwete bzw. solche die sich nicht trauen nur eine Möglichkeit...


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